Lanzarote

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Im Nordosten der Gruppe der Kanarischen Inseln liegt Lanzarote, die zu etwa 10 % aus Sand- und Kiesstrand besteht. Die restliche Landschaft besteht aus Bergketten und aufragenden Vulkanspitzen. Der höchste Gipfel der Insel ist mit 608 Metern der "Los Ajaches" im Süden. Aufgrund der im "Timanfaya-Nationalpark" teilweise noch aktiven Vulkane wird das Gebirge, das ihn umgibt, auch als "Feuerberg" bezeichnet. Einige, mehrere Jahre währende, schwere Vulkanausbrüche gab es auf Lanzarote im 18. Jahrhundert und einen Weiteren im 19. Jahrhundert. Daraufhin entstanden zahlreiche neue Vulkane aus der getrockneten und zu Stein gewordenen Lava, die heute die "Feuerberge" ("Montanas del Fuego") bilden. Lanzarote ist aufgrund der Vulkanaktivität und zusätzlich einer geringen Niederschlagsrate die trockenste der Kanarischen Inseln, weshalb nur wenige Pflanzen auf der Insel gedeihen. Einige davon sind nirgends anders auf der Welt zu finden. Es sind ausschließlich angepasste Pflanzen anzutreffen, die entweder Wasser speichern oder nur wenig Wasser benötigen. Die Tierwelt fällt ähnlich eintönig aus.

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