Caracas
In unmittelbarer Nähe zum Karibischen Meer liegt im Norden von Venezuela die Stadt Caracas. Die Stadt wird durch den bis zu knapp 2 000 Meter hohen Gebirgszug vom Karibischen Meer getrennt. Caracas ist die größte und zugleich Hauptstadt der Republik. Die Stadt erstreckt sich, mit durchschnittlich 920 Metern über dem Meeresspiegel, auf einer Gesamtfläche von 2.050 Kilometern. Gegliedert in fünf Stadteile (Municipios) beheimatet Caracas rund 2,809 Millionen Einwohner. Die bekanntesten Flüsse durch Caracas sind der Rio Cabriales und der Rio Caruao. Die Stadt war früher vor allem durch ihren hohen Kakao-Export bekannt, in der heutigen Zeit ist dieser Wirtschaftszweig vor allem durch die Textil- und Lederindustrie, die Metallverarbeitung und Maschinenbau aber auch durch die Erdöl-Industrie abgelöst. Sehenswert sind bei einem Besuch der Stadt neben dem riesigen Plaza de Venezuela vor allem die Vielzahl an Museen (über 16 Stück), privaten Galerien und temporären Ausstellungen wie beispielsweise die Galeria de Arte Nacional, das Museo de los Ninos oder die Galeria Contini.
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